Zähelastische Typen eignen sich besonders für abriebfeste Oberflächen im Giessereimodellbau, während weichelastische Harze für flexible Formen eingesetzt werden, die eine einfache Entformung und hohe Anpassungsfähigkeit an verschiedenste Materialien ermöglichen. Spezielle Varianten kommen zudem in der Keramik- sowie in der Beton- und Bauindustrie zum Einsatz. Sie zeichnen sich durch Eigenschaften wie Feuchtigkeitsunempfindlichkeit, geringen Schwund und schnelles Durchhärten aus und ermöglichen stabile sowie reproduzierbare Prozesse. Die Auswahl erfolgt typischerweise anhand der Shore-Härte, der mechanischen Belastung sowie der Anforderungen an Flexibilität und Abriebfestigkeit.
Einsatzbereiche im Überblick:
Giessereimodellbau
⦁ Zähelastische Systeme für abriebfeste Oberflächen, langlebige Modelle und wiederholte Abformprozesse.
Formenbau
⦁ Weichelastische bis zähelastische Harze für flexible Formen mit guter Entformbarkeit und hoher Detailtreue.
Keramikindustrie
⦁ Spezielle Elastomere für präzise Formen und reproduzierbare Prozesse in der keramischen Fertigung.
Bau- und Betonindustrie
⦁ Robuste Systeme für flexible Formen und Anwendungen mit hohen Anforderungen an Beständigkeit und Lebensdauer.